Islamische Kondolenz

Islamische Kondolenz

Die Art und Weise des Beileids bei einem Trauerfall

(Im Lichte der Ahadith und Aussagen des Verheißenen MessiasAS)

 

Allah hat in seinem Heiligen Buch, dem Heiligen Qur’an, ein sehr schönes rechtleitendes Prinzip erklärt:

Allah verlängert das Leben solcher Geschöpfe, die dem Menschen zu Gute kommen und deren Trauer und Schmerz beseitigen. Er gibt ihnen die Möglichkeit länger auf dieser Welt zu verweilen. Allah sagt im Heiligen Qur’an:

»[…] das aber, was den Menschen nützt, es bleibt auf der Erde zurück.«[1. Der Heilige Qur’an: Sure Ar-Ra`d (13:18)]

Auf die Frage, welche Aufgabe und Verantwortung wir bei einem Trauerfall eines Bekannten, Freundes, Verwandten oder einem anderen Menschen haben, werden wir versuchen in diesem Aufsatz – im Lichte der Aussagen des Heiligen Propheten (saw) und Aussagen vom Verheißenen Messias (as) – eine Antwort zu geben.

 

Das Vorbild des Heiligen Propheten Mohammad (saw):

Hadhrat Ibn Abbas (ra) berichtet folgendes:

Es starb ein Mann, den der Heilige Prophet (saw) während seiner Krankheit besucht hatte. Er starb nachts und wurde in derselben Nacht beerdigt. Am nächsten Tag berichteten die Leute dem Heiligen Propheten (saw) darüber. Der Heilige Prophet (saw) sagte: Wer hat euch daran gehindert, mich davon in Kenntnis zu setzen. Sie antworteten: Es war nachts und dunkel, deshalb hielten wir es für unangemessen Sie zu stören. Der Heilige Prophet (saw) kam zum Grab des Verstorbenen und verrichtete sein Namaz-e-Janaza (Totengebet). (Buchari Band 2, Hadith 1247 –alislam.org)

 

Wenn man ein Janaza sieht, soll man aufstehen:

Der Heilige Prophet Mohammad (saw) sagte: „Wenn ihr einen Trauerzug seht, dann steht auf, solange der Trauerzug nicht an euch vorbei gezogen ist…oder dieser unten abgelegt wird.“ (Bukhari Band 2, Buch Al-Janaiz, Hadith Nr. 1307-alislam.org)

Die Aussage des Heiligen Propheten Mohammad (saw), aufzustehen, wenn man einen Trauerzug sieht, zeigt neben dem Respekt gegenüber dem Leichnam auch, dass man sein Mitleid gegenüber dem Toten zeigen soll. Die islamische Gesellschaft ist auf weitreichende Prinzipien aufgebaut. In diesem Sinne lehrt uns der Glaube, dass ein Verstorbener unabhängig vom Glauben, Herkunft, Farbe und Rasse respektiert werden soll. Ebenso soll man den Angehörigen des Verstorbenen sein Mitgefühl aus Menschlichkeit zeigen und soweit es geht, in dieser Zeit der Trauer, seinen Schmerz mit ihm teilen. In den Ahadith-Büchern steht, dass der Heilige Prophet Mohammad (saw) aufstand, als ein Trauerzug an ihm vorbei zog. Daraufhin wurde ihm gesagt, dass dies der Trauerzug von einem Juden sei. Der Heilige Prophet Mohammad (saw) antwortete: „Was macht das aus, war er denn etwa kein Mensch?“ D.h., dass der Respekt eines Toten in jedem Fall wichtig ist. Ebenso wie wir aus dem respektvollen Aufstehen des Heiligen Propheten Mohammad (saw) beim Vorbeiziehen eines jüdischen Trauerzugs eine Lehre erhalten, da erhalten wir auch die Lehre, den Angehörigen und den beim Janaza Anwesenden unser Mitgefühl zu zeigen.

Die Trauer und den Schmerz, den man fühlt, wenn ein Freund und sehr Nahestehender für immer gegangen ist, können nur diejenigen fühlen, die davon betroffen sind. Als Mensch ist es unsere Pflicht, dass wir zu dieser Zeit den Angehörigen beistehen, ihren Schmerz teilen, sie besuchen, um unser Beileid auszusprechen und an ihrer Trauer teilnehmen.

Als ein Ahmadi Muslim sind wir besonders dazu verpflichtet, weil wir diejenigen sind, die in Vertretung für den Imam (as) der letzten Tage, ein frommes Beispiel für die Welt hinterlassen müssen, welches uns unser Herr und Meister Hadhrat Mohammad Mustafa (saw) vor 1500 Jahren durch seine segenreichen Taten gezeigt hat.

 

Ich liebe das menschliche Wesen am meisten:

 

Der Verheißene Messias (as) sagte:

„Ich erkläre hiermit allen Muslimen, Christen, Hindus und Ariyan, dass ich keinen Feind auf dieser Welt habe. Ich liebe die Menschen so sehr, wie eine Mutter ihre Kinder liebt, sogar mehr als diese. Ich bin nur ein Feind von falschen Regeln, durch die, die Wahrheit getötet wird. Sympathie für Menschen ist meine Pflicht. Abstand von Lüge, Götzendienst, Tyrannei, jede Art von Untat, Ungerechtigkeit und schlechten Umgang, ist mein Prinzip…So liebe ich den Menschen am meisten Ja ich bin zwar ein Feind von deren Untaten, jede Art von Tyrannei und Verrat, jedoch habe ich keine persönliche Feindschaft.“ (Rohani Khazain, Band 17 S. 344-345)

 

Unser Herz ist in dem Moment in einem merkwürdigen Zustand, man empfindet sowohl Schmerz als auch Freude:

 

Welcher Ahmadi kennt nicht die schlechte Denkweise Lekhrams und seine Feindschaft zum Islam. Als jedoch dieser Priester der Hindus gemäß den Prophezeiungen des Verheißenen Messias (as) umkam und durch seinen Tod ein mächtiges Zeichen für die Wahrheit des Islam gezeigt wurde, hat der Verheißene Messias (as) Allah nicht nur dafür gedankt, sondern der Tod des Feindes hat ihm aus Menschlichkeit auch leid getan. Er schreibt in seinem Buch Siraj-e-Munir:

„Unser Herz ist in diesem Moment in einem merkwürdigen Zustand. Es empfindet sowohl Schmerz als auch Freude. Schmerz, weil ich für Ihn gebetet hätte, wenn Lekhram sich geändert hätte, auch wenn er hierbei nur von seinen negativen Äußerungen abgelassen hätte. Bei Gott ich hätte für ihn gebetet.
Und ich wäre voller Hoffnung gewesen, dass er zum Leben erweckt worden wäre, auch wenn er in Stücke gerissen worden wäre. Nichts ist unmöglich für den Gott, den ich kenne. Und ich empfinde eine Freude, weil die Prophezeiung mit großer Deutlichkeit in Erfüllung gegangen ist.“ (Siraj-e-Munir, Rohani Khazain Band 12, S.28)

 

Hadhrat Abu Huraira (ra) berichtete: Ich habe den Heiligen Propheten (saw) sagen gehört: „Ein Muslim hat gegenüber einem anderen Muslim fünf Rechte: Den Gruß zu erwidern, ihn in der Krankheit zu besuchen, an seinem Trauerzug teilzunehmen, eine Einladung anzunehmen und ein Gebet für einen Niesenden zu sprechen.“

(Buchari Band 2, Hadith 1240 –alislam.org)

 

Hadhrat Abu Huraira (ra) berichtet, dass der Heilige Prophet (saw) sagte: „Derjenige, der beim Trauerzug bleibt bis das Totengebet verrichtet wurde wird mit einem Qiraat belohnt, und derjenige der solange bleibt bis der Leichnam beerdigt wurde, wird mit zwei Qiraat belohnt. Auf die Frage, wie viel zwei Qiraat seien, antwortete der Heilige Prophet (saw): „So viel wie zwei große Berge.“ (Bukhari Band 2, Buch Al-Janaza, Hadith Nr. 1325)

 

 

Krankenbesuch und Beileid für den Sohn von Hadhrat Mufti Sahib:

Der Name von Hadhrat Mufti Fazl-ul-Rehman (ra) Sahib bedarf in der Jamaat keiner Vorstellung. Er war ein sehr bedeutender Gefährte des Verheißenen Messias as. Er hatte die große Ehre die Tochter des ersten Khalifen (ra) zu heiraten. Hadhrat Sheikh Yaqoob Ali Sahib Irfani (ra) schreibt in seinem Buch, „Seerat Hadhrat Masih-e-Maud as“, über die Krankheit und den daraus folgenden Tod des Sohnes von Hadhrat Mufti Sahib:

Der Verheißene Messias (as) besuchte ihn oft in Tagen der Krankheit

 

„Der älteste Sohn von Hadhrat Mufti Sahib war taub und stumm. Ebenso der zweitälteste Sohn. Der älteste war von Geburt aus Krank. Dagegen war der zweitälteste, der Inayat-ul-Rehman hieß, recht gesund. Nur hören und sprechen konnte er nicht. Als dieser vier ein halb Jahre alt war, wurde er sehr krank. Genauer gesagt hatte er Typhus und der Verheißene Messias (as) kam oft während seiner Krankheit um ihn zu besuchen, und zwar immer alleine. Nachdem er das Kind getroffen hatte, gab er Empfehlungen und ging fort. In diesen Tagen begleitete Mufti Sahib den Verheißenen Messias (as) beim Gurdaspur-Verfahren auf seinen Gerichtsterminen. Am letzten Tag des Verfahrens ging der Verheißene Messias (as), auf dem Weg nach Gurdaspur erst zu diesem erkrankten Kind um nach ihm zu sehen. Als er ihn in einem sehr schwachen Zustand sah sagte er zu Mufti Sahib, er solle nicht mit nach Gurdaspur kommen, sondern hier bleiben. Danach ging er fort. Am nächsten Morgen starb das Kind.

Am zweiten Tag danach kehrte der Verheißene Messias (as) aus Gurdaspur zurück und als Mufti Sahib seine kleine Tochter, Hafeeza, auf den Arm tragend Hazoor (as) in der nähe des Gästezimmers traf, sagte Hazoor (as): „Ich habe über den Tod ihres Sohnes gehört und bin voller Trauer. Ich habe viel für Sie gebetet. Allah wird ihnen einen Ersatz bescheren. Und dieser wird sowohl hören als auch sprechen können.“

…An dieser Stelle merkte Mufti Sahib an: „Hazoor ich habe zwei Töchter und zwei Söhne. Nun ist dieses Mädchen, wenn nach ihr noch eine Tochter zur Welt kommt, wird das kein Ersatz sein. Nur wenn ein Sohn zur Welt kommt, wird es ein Ersatz sein. Der Verheißene Messias (as) lächelte und sagte: „Mein lieber, unser Gott hat auch die Macht, dass sie gar keine Mädchen mehr bekommen.“ Preis sei Allah, hiernach kamen bei Mufti Sahib sechs Jungen zur Welt, und alle konnten hören und sprechen. Dies ist ein großes Zeichen für die Erhörung der Gebete des Verheißenen Messias (as). (Seerat Hadhrat Masih-e-Maud (as), S. 201-202)

 

Über den Krankenbesuch der Ehefrau von Hadhrat Hakeem-ul-Ummat (rs) und die Anteilnahme nach ihrem Tod:

Die Ehefrau von Hadhrat Hakeem Maulana Noor-ul-Din Khalifatul Masih I (rs) war die Tante und gleichzeitig die Schwiegermutter von Hadhrat Mufti Fazl-ul-Rehman Sahib (ra). Sie hatte keinen Sohn, nur eine Tochter Hafsa (ra). Nach der Hochzeit mit Hafssa (ra) lebte Hadhrat Mufti Sahib bei seiner Tante, weil es ihr Wunsch war. Hadhrat Sheikh Yaqoob Irfani Sahib (ra) hat in seinem Buch, „Seerat Hadhrat Masih-e-Maud (as)“, ihre Krankheit und Tod so erwähnt:

„Als Mufti Sahibs (ra) Schwiegermutter an ihrer letzten Krankheit litt, kam oft der Verheißene Messias (as) und machte einen Krankenbesuch. Er fragte wie es ihr geht. Jedes mal antwortete sie, dass er für sie beten solle, dass sie an einem Freitag sterben solle und dass er selbst ihr Janaza Gebet leitet. So geschah es nach Allahs Willen, dass als nach dem Freitagsgebet Mufti Sahib (ra) und Hadhrat Khalifatul Masih I (ra) zu ihr kamen um nach ihr zu sehen, fragte die Patientin ob das Freitagsgebet schon stattgefunden habe. Als sie mit ja antworteten, sagte sie: „Geht weg, geht weg, ich fühle mich unwohl.“ Einige Minuten später starb sie. Hazoor (as) leitete nach dem Assr Gebet ihr Janaza Gebet selbst und sagte: „Ich hatte geschworen – egal wie krank ich auch sei – auf jeden Fall ihr Janaza Gebet zu leiten. Alhamdolillah, dass ich mein Versprechen halten konnte.“ Gleichzeitig erklärte er: „ Ich habe für alle, die in diesem Janaza anwesend waren, das Janaza Gebet verrichtet. Jemand fragte ganz verwundert Hadhrat Maulvi Sahib Marhoom (ra), wie das gemeint sei. Hadhrat Khalifa I (ra) erwiderte: „Betest du nicht beim Totengebet: „ O unser Herr, vergib unsere Lebenden und unsere Toten…“ Zuerst betet man für die Lebenden. Auch, wenn das ganze wie ein Scherz klingt, diejenigen können sich wirklich als glücklich schätzen, die an diesem Janaza teilnahmen. Alhamdolillah, ich bin auch einer von denen.“

Am zweiten Tag nach dem Janaza Gebet, besuchte der Verheißene Messias (as) alleine Mufti Sahib. Er unterhielt sich mit Hafsa, der Frau von Mufti Sahib, und sagte ihr: „Allah hat ihr einen Platz im Paradies beschert. Du sollst dir keine sorgen machen und auch nicht traurig sein. Ich bin auch dein Vater, wenn du etwas brauchst, lass es mich wissen.“ Sie antwortete weinend: „Ich bin ein schwacher Mensch. Ich habe kleine Kinder, wenn sie krank waren hat sie für diese oft gebetet. Und bat sie auch darum. Wen soll ich jetzt darum bitten?“ Er antwortete: „Du kannst es mir sagen.“ Er nahm sein Paghdi (Turban) vom Kopf und wies ihr an, sie solle jedem Kind ein Hemd davon machen lassen. Und selbst nahm er nur eine Mütze, die in seiner Paghdi war, auf dem Kopf und ging fort.

Einige Tage danach, kam er wieder zu besuch, diesmal begleitet von Hadhrat Umm-ul-Momineen, und fragte: „Was wird gerade gekocht?“ Hafssa antwortete: „Fleisch.“ Dann sagte er zu Hadhrat Umm-ul-Momineen (ra), dass sie nachschauen solle was es zu essen gibt. Sie nahm den Deckel vom Topf und bestätigte, dass es Fleisch gibt. Daraufhin sagte der Verheißene Messias (as), dass er dachte, dass es Linsensuppe (Dal) gibt und sie vielleicht versehentlich Fleisch meinte. Wie auch immer, nach dem Tod von Hafssas Mutter, hielt er sein Versprechen, dass sie ihn alles sagen kann.

 

Für einen Gläubigen sind solche Tage sehr freudige Tage:

 

Hadhrat Hafiz Roshan Ali Sahib (ra) berichtet:

„Als der Verheißene Messias (as) zur Beerdigung von Mubarak Ahmad ging, war noch ein wenig Zeit bis zu Beerdigung, da das Grab noch vorbereitet wurde. Deshalb setzte er sich in einem Garten in der Nähe des Grabes. Die Gefährten setzten sich ebenfalls um den Verheißenen Messias (as). Nach kurzem Schweigen wandte sich Hazoor (as) zum ersten Kalifen (ra) und sagte: „Maulvi Sahib, es gibt nur wenige solche Freudentage im Leben eines Menschen.“ Weiter sagte er: „Allah hat im Wege des Menschen für seinen Fortschritt einerseits das Gesetz der Sharia und andererseits das Gesetz der göttlichen Vorherbestimmung gelegt. Die Umsetzung des Sharia- Gesetzes hat Allah in die Hände der Menschen gelegt. Dadurch kann sich der Mensch vieles nach seinem Willen erleichtern. Beispielsweise, wenn es ihn schwer fällt Wudhu (rituelle Waschung vor dem Gebet) zu machen, macht er Tayyamum. Ist er gehindert das Gebet im stehen zu verrichten, tut er dies im sitzen bzw. liegen. Ist er erkrankt und kann deshalb nicht fasten, verschiebt er das auf einen anderen Zeitpunkt. Da Allah auf diese Weise den Menschen die Umsetzung der religiösen Gesetzgebung in seine Macht gegeben hat, umgeht der Mensch viele Komplikationen und erleichtert sich das Leben. Das Gesetz der göttlichen Vorherbestimmung dagegen, hat Allah in der eigenen Hand und der Mensch hat keinerlei Einfluss darauf. Nun wenn der Mensch durch das Gesetz der göttlichen Vorherbestimmung verletzt wird und er dann um Gottes Willen Geduld zeigt und mit der Bestimmung Gottes sich zufrieden gibt, dann erlangt er durch diese eine Tat mehr Fortschritt, als mit 40 Jahrelangen Gebeten und Fasten. Also sind solche Tage für einen Gläubigen in Wirklichkeit sehr freudenreiche Tage.“

(Serat-ul-Mahdi Teil 1, Seite 177, Nr. 158)

Oh Allah, welch großartiger Mensch ist dies:

Hadhrat Bhai Abdul Raheem Sahib (ra) berichtet:

„Nach der Beerdigung von Mian Mubarak Ahmad Sahib, setzte sich Hadhrat Aqdas (as) auf einer Erhöhung und wandte sich ermahnend zu der Gemeinde: „Da, ihr habt euch nicht mal in die Richtung gewandt, wohin ich die Gemeinde führen möchte,. Selbst bei kleinen Problemen seid ihr aufgeregt; fangt an euch zu beklagen. Wenn Allah etwas zurück nimmt, was er gegeben hat, was ist schon dabei?“ Auf diese Weise ermahnte der Verheißene Messias (as) die Gemeinde bis ins Späte. Wir waren alle sehr verwundert und dachten, o Allah, welch großartiger Mensch ist dies, der selbst beim Tod seines Sohnes nicht trauert, sondern darin eine Gelegenheit zur Ermahnung der Gemeinde sah.“

(Seerat Ahmad, Autor: Hadhrat Maulvi Qudrat-ul-Sanuri (ra), Seite 104)

 

 

Unser Hazoor (as) ermahnte uns: „Freunde! Liebt besonders eure Brüder aus der Jamaat.“ Deshalb sollten wir aus Liebe zu unserem Verheißenen Messias (as) besondere Zuneigung für unsere Ahmadi Brüder empfinden. Des Weiteren sollten wir alles unternehmen ihren Schmerz und Trauer zu beseitigen. In der heutigen Zeit wird es für ausreichend empfunden sein Beileid per Telefon, SMS oder Email auszusprechen. Wobei wir eigentlich versuchen sollten soweit wie möglich einen Teil unserer Zeit zu opfern und zu ihnen nach Hause zu gehen und dort unsere Gefühle zu zeigen. Wir sollten unsere Brüder und Schwestern trösten und so ihre Trauer erleichtern. In dieser schwierigen und traurigen Zeit sollten wir ihnen beistehen. Hazoor (as) weist die Wege, welche die Wege der Liebe Allahs sind. Hazoor (as) ermahnt seine Anhänger wie folgt: „Geht mit der Schöpfung Allahs so um, als wären es eure wirklichen Verwandten!“ Möge Allah uns dazu befähigen. Ameen.

Suchen.